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Tübinger Vereinigung für Volkskunde e.V. (TVV)
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anderer Verlage]
Reihe "Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts
der Universität Tübingen"
(bis Bd. 26 unter dem Reihentitel "Volksleben")
Band 108
Richard Reininghaus: Die hausgemachte Religion. Kommunikation und Identitätsarbeit in
Hauskreisen
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 108)
2009 - 358 S.
ISBN
978-3-932512-56-8
23,00 Euro
TVV-Mitglieder:
14,95 Euro
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Inhalt:
Mit der „hausgemachten Religion“ wird ein relativ junges
Kulturmuster popularer protestantischer Frömmigkeit vorgestellt. Die
Studie befasst sich mit Hauskreisen, in denen, gegenläufig zu einem
allgemeinen Bedeutungsverlust kirchlicher Aktivitäten und zunehmender
Individualisierung, eine neue Form religionsbezogener Gruppenbildung
praktiziert wird: In der Besprechung tradierter Texte verständigen
sich die Beteiligten über ihren gemeinsamen Glauben. Die Praxis
dieser „Religion als Kommunikation“ wird in der vorliegenden
Arbeit mit ethnographischen Methoden dargestellt und interpretiert. |

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Band 107
Matthias Röhrs: I Tedeschi. Das Bild der Deutschen in italienischen Kriegserinnerungen
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 107)
2009 - 583 S. : Ill.
ISBN
978-3-932512-55-1
34,00 Euro
TVV-Mitglieder:
22,10 Euro
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Inhalt:
Das italienische Deutschenbild ist nachhaltig von der Erinnerung an
die deutsche Besatzung 1943–1945 geprägt. Die vorliegende Studie
befasst sich, auf Interviews mit Zeitzeugen und Archivmaterial
gestützt, mit Ursprung und Entwicklung des Bildes von den deutschen
Besatzern. Sie stellt dabei dem kollektiven das individuelle
Gedächtnis gegenüber, wie es sich in den Erinnerungen ehemaliger
Partisanen und KZ-Häftlinge widerspiegelt. Es zeigt sich, dass gerade
die Gegner und Opfer der Deutschen weitaus differenzierter über diese
urteilen, als man ihnen gemeinhin zuschreibt. Nicht zuletzt sind es
die Erinnerungen an einzelne Wehrmachtsdeserteure und deutsche
Partisanen in der Resistenza, die ein Aufbrechen ethnischer
Feindbilder zulassen. |

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Band 106
Nathalie Blaha-Peillex: Mütter und Anti-Mütter in den Märchen der Brüder Grimm
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 106)
2008 - 266 S.
ISBN
10: 3-932512-50-2
13: 978-3-932512-50-6
Euro: 19,50
TVV-Mitglieder: Euro 12,68
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Inhalt:
Im 19. Jahrhundert formte sich ein neues Ideal der Mutter-Kind-Beziehung. „Mutterpflichten“ und „Mutterinstinkte“ hatten Hochkonjunktur. „Mütter und Anti-Mütter in den Märchen der Brüder Grimm“ beleuchtet die Rolle, welche diese Märchensammlung bei der Herausbildung und Ausbreitung des neuen Mutterbildes spielte. In einem detaillierten Vergleich von vier Auflagen der Kinder- und Hausmärchen verdeutlicht Peillex-Blaha, wie Wilhelm Grimms Mütterdarstellung sich entwickelte und die Stiefmutter zum „Schreckbild der Kinderstube“ wurde. |

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Band 105
Gottfried Korff (Hg.): Kasten 117. Aby Warburg und der Aberglaube im Ersten Weltkrieg
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 105)
2007 - 373 S. : Ill.
ISBN
10: 3-932512-44-8
13: 978-3-932512-44-5
Euro: 24,50
TVV-Mitglieder: Euro 15,93
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Inhalt:
Kasten 117 – das ist einer der aus dem Ersten Weltkrieg erhaltenen Karteikästen, in denen Aby Warburg (1866-1929) Funktionen und Formen des Kriegsaberglaubens dokumentiert hat. Warburgs Sicht auf den Aberglauben, seine Inventar- und Sammeltätigkeit in den Jahren 1914-1918, seine auf den „Großen Krieg“ bezogenen politischen und kulturellen Orientierungen, aber auch sein Zusammenbruch am Ende des Krieges bildeten die Themen einer Konferenz des Tübinger Sonderforschungsbereichs 437 „Kriegserfahrungen. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit“. Dieser Band enthält die Vorträge, die auf dieser Konferenz im März 2006 diskutiert worden sind. |

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Band 104
Andrea Wetterauer:
Lust an der Distanz. Die Kunst der Autoreise in der "Frankfurter Zeitung"
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität
Tübingen; 104)
2007 - 290 S.
ISBN
10: 3-932512-43-X
13: 978-3-932512-43-8
19,00 Euro
TVV-Mitglieder: 12,35 Euro
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Inhalt:
„Wir gleiten wie auf einem Regenbogen über das Land“ – in der Beschreibung einer Autofahrt um 1929 erscheint Distanzwahrung als neues Reisevergnügen: Die „Kunst der Autoreise“ ist ein Gegenentwurf zur Demokratisierung und Kommerzialisierung des Fremdenverkehrs. Zu den Agenturen, welche Nutzungs- und Deutungskonzepte für das noch junge Automobil entwerfen, gehört die zeitgenössische Presse. Die Autorin untersucht die renommierteste Reisebeilage der Weimarer Republik, das „Bäder Blatt“ der Frankfurter Zeitung, in dem große Namen wie Boveri, Brentano, Kracauer und Roth vertreten sind. Ihre Funde und ihre Interpretationen eröffnen neue Einsichten in den sozialen Sinn der frühen Autoreise. |

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Band 103
Bernd Jürgen Warneken (Hg.): Volksfreunde. Historische Varianten sozialen Engagements
2007 - 398 S. : Ill.
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität
Tübingen; 103)
ISBN
10: 3-932512-38-3
13: 978-3-932512-38-4
Euro: 25,00
TVV-Mitglieder: Euro 16,25
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Inhalt:
Mehr als nur Empathie, auch Sympathie prägte weithin die Beziehung der volkskundlichen Kulturwissenschaft zu den sozialen Unterschichten. Dies war der Ausgangspunkt eines Symposions, das sich der vielfältigen Problematik bürgerlicher und intellektueller „Volksfreundschaft“ mithilfe einer Modellsammlung näherte. Sie enthält den fürsorglichen Mafioso ebenso wie den autoritären Arbeiterführer, den Kunsterzieher wie den Armenpriester; sie umfasst karikative und radikale, sozialistische und marktwirtschaftliche, paternalistische und kooperative Varianten und sucht dabei nach brauchbaren Formen sozialen Engagements – nicht nur, aber auch der Wissenschaft. |

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Band 102
Tanja Marquardt: Käthes neue Kleider. Gentrifizierung am Berliner Kollwitzplatz in lebensweltlicher Perspektive
2006 - 201 S. : Ill.
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität
Tübingen; 102)
ISBN
10: 3-932512-42-1
13: 978-3-932512-42-1
Euro: 14,00
TVV-Mitglieder: Euro 9,10
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Inhalt:
Käthe hat neue Kleider. In Berlin-Prenzlauer Berg ist das Quartier um den Kollwitzplatz tiefgreifend umgestaltet worden – nicht nur architektonisch, auch sozio-kulturell. Wo „Behutsame Stadterneuerung“ erklärtes Ziel war, hat eine Gentrifizierung stattgefunden, die von einer investorenfreundlichen Sanierungspolitik beflügelt wurde. Die These von der „Politischen Gentrifizierung“ wird getragen von der Analyse politischer Entscheidungen und deren Auswirkungen auf den öffentlichen Raum, von Daten zur Wirtschafts- und Bewohnerstruktur und von der dichten Beschreibung der Lebenswelten von „Käthes Nachbarinnen“, die von der Sanierung nachhaltig verändert wurden. |

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Band 101
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Monique Scheer: Rosenkranz und Kriegsvisionen. Marienerscheinungs-
kulte im 20. Jahrhundert
2006 - 457 S. : Ill.
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität
Tübingen; 101)
ISBN
3-932512-37-5
Euro 27,00
TVV-Mitglieder: Euro 17,55
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Inhalt:
Der Marienkult erlebte in den ersten Jahren
des Kalten Kriegs einen deutlichen Aufschwung, sowohl im katholischen
Dogma als auch in der Laienfrömmigkeit. Integraler Bestandteil
dieser Konjunktur war der Glaube an die Marienerscheinungen
von Fatima/Portugal von 1917. Die Einführung des kirchlich
anerkannten Kultes in Deutschland stand in einem spannungsgeladenen
Verhältnis zu einer Reihe von kirchlich abgelehnten Marienerscheinungskulten
in Deutschland um 1950, von denen einige in der vorliegenden
Studie genauer in den Blick genommen werden. Es wird nicht
nur nach dem Zusammenhang mit Kriegserfahrung gefragt, sondern
auch nach der Reaktivierung von Deutungsmustern aus der Epoche
der Religionskriege. |
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Band 100
Reinhard Johler, Bernhard Tschofen (Hg.): Empirische Kulturwissenschaft. Eine Tübinger Enzyklopädie
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 100)
2008 - 707 S. : Ill.
ISBN
10: 3-932512-47-2
13: 978-3-932512-47-6
Euro: 34,00
TVV-Mitglieder: Euro 22,10
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Inhalt:
Seit 45 Jahren setzen die „Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts“ Maßstäbe. Die zunächst mit „Volksleben“ überschriebene Reihe hat nicht nur die Fortentwicklung der Volkskunde zur Empirischen Kulturwissenschaft eingeleitet und bald den „Abschied vom Volksleben“ im eigenen Titel vollzogen, sondern sie begleitet seither in Monographien und Sammelbänden die Diskussionen um Standort und Zugangsweisen des „Vielnamenfaches“ weit über Tübingen hinaus. Bände der Reihe haben der Kulturwissenschaft neue Felder erschlossen, haben Konzepte der historischen und ethnographischen Forschung erprobt und vor allem empirisch vertieft. Sie dokumentieren bis heute Kontinuität wie Dynamik der Arbeit im Ludwig-Uhland-Institut und das hier praktizierte Verständnis einer Analyse popularer Kulturen. |

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Band 99
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Gottfried Korff (Hg.): Alliierte im Himmel. Populare Religiosität und Kriegserfahrung
2006 - 397 S. : Ill.
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität
Tübingen; 99)
ISBN
3-932512-36-7
Euro 25.00
TVV-Mitglieder: Euro 16.25
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Klappentext:
Die Beiträge des vorliegenden Bandes, der
auf einer Tagung des Tübinger Sonderforschungsbereichs
"Kriegserfahrungen - Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit"
zurückgeht, fragen nach der Prägkraft popular-religiöser
Formen auf die Kiegserfahrung. Dabei wird sowohl kirchlich-institutionelle
als auch lebensweltlich-rituell verfestigte und geformte Religosität
in und nach den Kriegen des 19. und 20. Jahrhunderts in den
Blick genommen, denn auch in der säkularisierten Moderne
spielen religiöse Deutungsmuster eine wichtige Rolle
bei der Erfahrungsbildung. Untersuchungsgegenstände bilden
Dinge, Diskurse, Bilder, Rituale. |
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Band 98
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Gottfried Korff (Hg.): KriegsVolksKunde. Zur Erfahrungsbindung durch Symbolbildung
2005 - 353 S. : Ill.
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität
Tübingen; 98)
ISBN
3-932512-28-6
Euro 24.00
TVV-Mitglieder: Euro 15.60
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Klappentext:
Die verfremdende Schreibweise des Titelbegriffs
deutet an, dass es sich bei vorliegendem Band nicht um eine
wissenschaftshistorische Darstellung handelt, sondern um eine
Sammlung von Beiträgen zur kulturwissenschaftlichen Kriegsforschung,
die aus volkskundlichen Fragestellungen erwachsen sind. Die
Studien stammen aus dem Umkreis des Tübinger Sonderforschungsbereichs
"Kriegserfahrungen. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit".
Sie fragen nach der Leistung von Symbolen bei der auf den
Krieg bezogenen Erfahrungskonstitution. Untersucht wird die
Rolle von Kriegsmuseen, Denkmälern, Uniformen, Orden,
Erinnerungsritualen und anderen Formen der Modellierung von
Kriegserfahrungen. |
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Band 97
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Christine Beil:
Der ausgestellte Krieg : Präsentationen des Ersten Weltkriegs
2004 - 435 S. : Ill.
ISBN
3-932512-27-8
Euro 26.00
TVV-Mitglieder: Euro 16.90
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Klappentext:
Der erste Weltkrieg war nicht nur Gegenstand,
sondern auch ein Dynamisierungsfaktor der zeitgenössischen
Museums- und Ausstellungskultur. Im Krieg selbst zunächst
Mittel der staatlichen Durchhaltungspropaganda, wurden Ausstellungen
in der Weimarer Republik zu Instrumenten im Deutungskampf
um das "richtige" Kriegserlebnis und schließlich
zum Vorposten der mentalen Mobilmachung für einen neuen
Krieg.
Das Spektrum der Studien umfasst Trophäenpräsentationen
und Anti-Kriegsausstellungen, an der "Heimatfront"
nachgebaute Schützengräben und heimatkundliche Wunderkammern,
große Militärmuseen und Dioramenschauen. |
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Band 96
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Lioba Keller-Drescher: Die Ordnung der Kleider. Ländliche
Mode in Württemberg 1750 bis 1850
2003. - 319 S. : Ill.
ISBN 3-932512-23-5
Euro 23.50
TVV-Mitglieder: Euro 15,27
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Klappentext:
"Die Ordnung der Kleider" behandelt die Entstehung
typischer Ansichten über die ländliche Bevölkerung
Württembergs. Mit überraschenden Funden aus der
Kunst- und Kulturgeschichte verdeutlicht die Studie, welche
Rolle der Hof, die Publizistik und die bürgerliche Kunstöffentlichkeit
dabei spielten. Zugleich entfaltet sie den historischen Kleidungsbestand
und die verschiedenen ländlichen Kleidungsstile am Beispiel
zweier württembergischer "Trachtenorte", Betzingen
und Dusslingen. Als Quellen dienen der Untersuchung kontrastierend
zu Trachtengraphik und Landesbeschreibung vor allem Besitzverzeichnisse
von 1750 bis 1850. |
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Band 95
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Armin Heim: "O Kreutzer, theurer Meister". Die
Conradin-Kreutzer-
Gedenkfeiern in Meßkirch, zur Entstehung,
Entwicklung und Funktion lokaler Selbstdarstellung
2002. - 489 S. : Ill. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss.,
2000
ISBN 3-932512-20-0
Euro 28.00
TVV-Mitglieder: Euro 18.20
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Klappentext:
Der Komponist Conradin Kreutzer (1780-1849), hauptsächlich
bekannt durch seine Erfolgsoper "Das Nachtlager in Granada",
war gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine der Symbolfiguren
der deutschen Sängerbewegung. In seiner Geburtsstadt
Meßkirch entfaltete sich seit der Errichtung eines Denkmals
1883 eine bis in die Gegenwart anhaltende Kultur des Kreutzer-Gedenkens,
die in dem Komponisten ein Instrument lokaler Selbstdarstellung
sah. Armin Heim untersucht die Intentionen der Denkmalsetzer
und der nachfolgenden Verehrergemeinden über ein Jahrhundert
hinweg. Hinter den Veränderungen des öffentlich
propagierten Kreutzer-Bildes, das von den Initiatoren stets
dem jeweils herrschenden Zeitgeist angeglichen wurde, ergeben
sich dabei vielfältige Einblicke in das Milieu der Produzenten
lokaler Identität. |
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Band 94
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Sabine Besenfelder: Staatsnotwendige Wissenschaft.
Die Tübinger Volkskunde in den 1930er und 1940er Jahren
2002. - 598 S. : Ill. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss.,
2001
ISBN 3-932512-17-0
Euro 29.50
TVV-Mitglieder: Euro 19.18
Bestellformular |
Klappentext:
Das Tübinger "Institut für deutsche Volkskunde"
war das erste Volkskunde-Institut, das explizit mit nationalsozialistischer
Ausrichtung gegründet wurde. Die vorliegende Studie vollzieht
die Geschichte seiner Gründung und Einrichtung nach.
Das Buch macht - anhand bislang unbekannter archivalischer
Quellen und der heute noch im Institut vorhandenen Sachzeugnisse
- den Alltag des Instituts greifbar. In diesem Rahmen wird
auch den Lebensläufen der MitarbeiterInnen und Studierenden
nachgegangen. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Biographie
von Gustav Bebermeyer gelegt, der nicht nur Gründungsdirektor
des Instituts war, sondern auch Gleichschaltungskommissar
der Tübinger Universität. Die Untersuchung diskutiert
die Arbeit der Tübinger Wissenschaftler im Kontext regionaler
und nationaler NS-Wissenschaftspolitik. |
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Band 93
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Katharina Eisch und Monika Hamm (Hg.): Die Poesie des
Feldes. Beiträge zur ethnographischen Kulturanalyse.
Für Utz Jeggle zum 60. Geburtstag
2001. - 337 S. : Ill.
ISBN 3-932512-13-8
vergriffen |
Klappentext:
"Den volkskundlichen Blick genauer und schärfer
zu machen, ohne seine Spezifik und seine Problemorientiertheit
einzuschränken, ist die Aufgabe der kommenden Jahre.
Diese ist nicht lösbar ohne massenhafte Feldstudien und
deren regelmäßige und hartnäckige methodische
Reflexion." (Utz Jeggle, 1984) Auf 16 Schauplätzen
entfaltet sich die Poesie ethnographischer Forschung - in
Berührungen, Brechungen und Blockaden. Kulturwissenschaftlerinnen
und Kulturwissenschaftler folgen den Wegweisungen ihrer Forschungsfelder
von der schwäbischen Provinz bis nach Vietnam, vom Krankenhaus
an die Universität, vom Bild zum Körper, vom Internet
ins Museum. Sie diskutieren die Potentiale und Problemstellungen
methodischer Offenheit und Reflexivität und brechen zu
interdisziplinären Grenzgängen auf. |
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Band 92
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Utz Jeggle (Hg.): Erinnerungen an die Haigerlocher Juden.
Ein Mosaik
2., durchges. Aufl.
2009. - 432 S. : Ill., graph. Darst.
ISBN 978-3-932512-58-2
16,50 Euro
TVV-Mitglieder: 10,73 Euro
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Klappentext:
Erinnerungen an die Haigerlocher Juden - der Bogen, den der
Titel dieses Buchs vorgibt, ist weit gespannt. Die Überlegungen
beginnen mit einer Sage - wie die Juden nach Haigerloch kamen.
Zentrum des jüdischen Lebens war das Haag, eine 1780
gegründete, geschlossene jüdische Siedlung, die
nicht als Ghetto empfunden wurde, sondern eher als sicheres
Rückzugsgebiet, in dem die Juden ihre kulturelle und
religiöse Eigenständigkeit leben konnten. Im Laufe
des 19. Jahrhunderts veränderte sich nicht nur die rechtliche
Stellung der Juden in Hohenzollern, sondern entwickelte sich
auch das Zusammenleben der drei "Konfessionen" zu
einer Kultur der Differenz.
Eine Hand voll Juden hat das KZ überlebt. Keiner von
ihnen hat sich längerfristig in Haigerloch niedergelassen.
Geblieben sind ihre Geschichte und ihre Geschichten - mörderische,
versöhnliche und zukunftsträchtige. Diese Erinnerungen
an die Haigerlocher Juden zu bewahren und weiterzugeben versucht
dieser Band. |
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Band 91
Helga Hager: Hochzeitskleidung - Biographie, Körper und
Geschlecht. Eine kulturwissenschaftliche Studie in drei württembergischen
Dörfern
Eine kulturwissenschaftliche Studie in drei württembergischen Dörfern
Das Thema Heirat und Hochzeit löst Erinnerungen aus und fokussiert sie in
besonderer Weise. Heirat und Hochzeit als Kulminationspunkt des Lebenslaufes geben Anregungen, über die eigene Geschichte nachzudenken, sie zu befragen und zu hinterfragen, sich ihrer zu vergewissern. Die Autorin hat die Hochzeitskleidung, die persönliche Beziehung zu ihr und den Umgang mit ihr, als Medium gewählt, um einen konkreten, vielperspektivischen Einstieg in Lebensgeschichten zu finden. Sie führt dabei die Forschungsstränge Körper, Geschlecht, Kleidung und Dorf zusammen. Über die Schnittstellen, die „Scharniere“, erschließt sich die Logik dörflicher Kultur zwischen traditionaler und moderner Welt.
1999. - 341 S. : Ill.
ISBN 3-932512-09-X
Euro 21.50
TVV-Mitglieder: Euro 13.98
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Band 90
Utz Jeggle: Judendörfer in Württemberg
Die hier nach dreißig Jahren in einer Neuauflage wieder vorgelegte Studie Utz Jeggles war die erste und für Jahrzehnte auch die einzige systematische Untersuchung über Juden auf dem Lande, die in der Bundesrepublik erschienen ist. In mehr als einer Beziehung war sie eine Pionierstudie, die wissenschaftlich ihrer Zeit weit vorausgriff. Nicht zuletzt darauf beruht ihre anhaltende Aktualität und Hochschätzung.
Mit einer Vielfalt von Fragestellungen sucht die heutige Forschung die Bedeutung der Landjuden für die jüdische Geschichte zu erfassen.
Keines dieser Themen hat nicht schon Utz Jeggle in seiner Studie mehr oder weniger intensiv angesprochen und untersucht.
2., erw. Neuaufl. 1999. - 347 S. : Ill. - Teilw. zugl.: Tübingen,
Univ., Diss., 1969
ISBN 3-932512-05-7
Euro 18.50
TVV-Mitglieder: Euro 12.03
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Band 89
Beate Binder: Elektrifizierung als Vision. Zur Symbolgeschichte
einer Technik im Alltag
"Alles elektrisch!" war der Slogan, der Ende des 19. Jh.s die Vorführungen und Versuche mit elektrischem Licht und elektrischer Kraft begleitete. Die Untersuchung geht den Bildern und Imaginationen einer elektrifizierten Welt nach, wie sie zu einem Zeitpunkt entworfen wurden, als der Umgang mit Strom noch keineswegs selbstverstaendlich war. Metaphorik und Rhetorik des Fortschritts werden dabei genauso in den Blick genommen wie die Ängste und Befürchtungen, Gegenkräfte und Sensibilitäten, die die beginnende Elektrifizierung provozierte. Die symbol- wie sozialhistorisch angelegte Studie kann damit zeigen, daß die diskursive Begleitung für die Durchsetzung des Versorgungssystems unerlässlich war - wurde doch in diesem Deutungsprozess die Plausibilität der neuen Technik hergestellt und sinnfällig inszeniert.
1999. - 399 S. : Ill. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1997
ISBN 3-932512-06-5
vergriffen
Band 88
Ulrich Hägele: Fotodeutsche. Zur Ikonographie einer Nation
in französischen Illustrierten 1930 - 1940
Veröffentlichte Bilder über geschichtliche Ereignisse provozieren in unseren Köpfen lebhaftere Vorstellungen als jede schriftliche Quelle. Maßgeblich trägt gerade die illustrierte Presse bei zu einer mémoire collective.
Ulrich Hägele präsentiert in seiner Studie ein kulturwissenschaftliches Modell zur Bildanalyse und erprobt es am Beispiel der freien illustrierten Presse in Frankreich. Die Studie leistet einen Beitrag zum aktuellen französischen Diskurs über die Zeit des Nationalsozialismus. Sie wirft einen analytischen Blick auf das eigene Bild im fremden Land.
1998. - 424 S. : Ill. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1996
ISBN 3-932512-01-4
Euro 24.80
TVV-Mitglieder: Euro 16.12
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Band 87
Uwe Degreif: Skulpturen und Skandale. Kunstkonflikte in Baden-Württemberg
Wenn Kunst im öffentlichen Raum einer Stadt plaziert wird, dann springt das Meinungsbarometer häufig auf Sturm. Doch worum wird gestritten – etwa tatsächlich um die Gestalt eines behauenen Steins? Ausgehend von dreizehn ‚Kunststreiten‘ in Baden-Württemberg in der Zeit zwischen 1953 und 1993, deren Verlauf datailliert rekonstruiert wird, und zehn Konflikten, die in Kurzfassung vorgestellt werden, wird der Blick auf eine Vielzahl virulenter Aspekte solcher Auseinandersetzungen gelenkt. Der Autor zeichnet dabei auch ein differenziertes Bild der sogenannten Laienrezeption von im Außenraum aufgestellten Kunstwerken.
1997. - 297 S. : Ill. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1995
ISBN 3-925340-99-8
Euro 20.50
TVV-Mitglieder: Euro 13.33
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Band 86
Martina Schröder: Freilichtmuseen in Baden-Württemberg.
Entstehung, Entwicklung, Wirkung
Die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der Freilichtmuseen in Baden-Württemberg wird mit ihrem gesellschaftspolitischen Hintergrund und im museumswissenschaftlichen Diskurs dargestellt. Dabei steht die Beziehung von Museum und identitätsversichernder Geschichtsdarstellung im Vordergrund. Es wird gezeigt, warum im Südwesten das ländliche Kulturerbe und die damit verbundenen Projektionen und Traditionalität und regionaler Einheitlichkeit erst seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kulturpolitisch instrumentalisiert wurden. Unterschiedliche Interessen von Landes- und Kommunalpolitik werden in der Diskussion um die Anzahl der Museen deutlich. In den typischen Präsentationsformen der Ganzheitlichkeit und Belebung spiegelt sich der Bezug zu einer sinngebenden Orientierung in einer musealisierten Gegenwart wider.
1997. - 363 S. : Ill., Kt. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss.,
1995
ISBN 3-925340-98-X
Euro 24.80
TVV-Mitglieder: Euro 16.12
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Band 85
Hans-Joachim Althaus: Auslandsleute. Westdeutsche Reiseerzählungen
über Ostdeutschland
Welche Bilder haben junge Westdeutsche vom Osten Deutschlands vor und nach der Wende? Wie haben sie sich mit dem Verschwinden der DDR verändert? Ausgehend von kulturwissenschaftlichen Überlegungen zum Bildbegriff und zur Empathie werden anhand 130 Reiseerzählungen westdeutsche Blicke auf Ostdeutschland untersucht. Es sind Reisen zu Landsleuten in einem fremd-vertrauten Ausland, in die eigene und die deutsche Geschichte, vor allem aber in eine unbekannte Alltagswelt. Es zeichnen sich differenzierte Menschenbilder ab, die immer auch die reflexive Seite von Fremdbildern zeigen.
1996. - 237 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1996
ISBN 3-925340-93-9
Euro 16.50
TVV-Mitglieder: Euro 10.73
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Band 84
Helga Merkel: Die Daimler-Familie Sindelfingen. Zur Wahrnehmung
des soziokulturellen Wandels in einer Industriestadt
Zur Wahrnehmung des soziokulturellen Wandels in einer Industriestadt
Modernisierung, Demokratisierung, Faschisierung; Urbanität, Provinzialität; Bäuerlichkeit, Proletarität und Verbürgerlichung werden anhand einer Mikroanalyse aufgezeigt, die Verknüpfungsprozesse von systemischen und lebensweltlichen Strukturen beachtet. Neuerungen von Lebens- und Lernfeldern werden in der Produktion, Reproduktion, Sozialisation, um Militär- und Kriegswesen, in der Repräsentationskultur dargestellt und von der Weimarer Republik bis in die High-Tech-Zeit hinein verfolgt. Innovation erfordert Integration, daher werden die in der Urbanisierung zunehmenden gruppenspezifischen, aber auch „transsozialen“ Integrationsformen wie Folklorismus, „Volksgemeinschaft“ und Kunstaktivitäten behandelt.
1996. - 286 S. : Ill. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1994/95
ISBN 3-925340-92-0
Euro 18.00
TVV-Mitglieder: Euro 11.70
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Band 83
Klaus Schönberger: Arbeitersportbewegung in Dorf und Kleinstadt.
Zur Arbeiterbewegungskultur im Oberamt Marbach 1900 - 1933
Diese Arbeit ist die erste eingehende Untersuchung der Arbeitersportbewegung in der Provinz von den Anfängen bis 1933. Sie zeichnet die Geschichte des Arbeitersports im Oberamt Marbach anhand des Vereinswesens, lokaler Konflikte, der Wettkämpfe und des Frauensports nach. Und sie diskutiert die Frage, inwieweit zumindest der ländliche Arbeitersport sich primär durch soziale und politische Ausgrenzung und weniger aus dem Bestreben nach einer ‚anderen‘ Sportkultur entwickelt hat. Zugleich stellt die Studie eine kritische Auseinandersetzung mit der Arbeiterkulturforschung seit den 60er Jahren dar.
1995. - 421 S. : Ill. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1994
ISBN 3-925340-89-0
Euro 21.50
TVV-Mitglieder: Euro 13.98
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Band 82
Andrea Hauser: Dinge des Alltags. Studien zur historischen Sachkultur
eines schwäbischen Dorfes
Die Geschichte des Dorfes Kirchentellinsfurt am Neckar im 18. und 19. Jahrhundert wird als Geschichte seiner Dinge erzählt. Am Sachbesitz sozial repräsentativer Familien wird gezeigt, von welchen starken Transformationsschüben und Entwicklungsprozessen die dörfliche Gesellschaft im privaten und öffentlichen Bereich erfaßt wurde: Intimisierung, Geschlechterrollendifferenzierung, Rationalisierung, Verhäuslichung, Entagrarisierung, Bevölkerungszunahme, Verarmung, Verbürgerlichung, Industrialisierung u.a. mehr. Anhand ausgewählter Sachobjekte und ihrer Aneignung – vom Bett über Bücher bis hin zur Küchenausstattung – werden zivilisations- und mentalitätsgeschichtliche Wandlungen und Beharrungen sichtbar.
1994. - 450 S. : Ill., graph. Darst. - Zugl.: Tübingen, Univ.,
Diss., 1992
ISBN 3-925340-87-4
vergriffen
Band 81
Manfred Müller-Harter: Ulm 1847. 1. Mai. 7.00 bis 13.00
Uhr. Auf der Suche nach den Hintergründen eines Teuerungstumultes
Auf der Suche nach den Hintergründen eines Teuerungstumultes
Diese Mikro-Aufnahme fünf tumultuöser Stunden – ihrer Ursachen und Folgen – ist der Versuch, zwei kulturwissenschaftliche Konzepte zu verbinden: das ethnologische Verfahren der „dichten Beschreibung“ und die kulturanthropologische Forderung nach einer „Theorie der Subjekte“. Am Beispiel des Sozialprotests im Vormärz wird gezeigt, wie sich große gesellschaftliche Umbrüche in einem typischen Konflikt dieser Zeit widerspiegeln, wie sich verschiedene soziale Gruppen einerseits noch am Gestern und andererseits schon am Morgen orientieren.
1993. - 335 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
ISBN 3-925340-84-X
Euro 21.50
TVV-Mitglieder: Euro 13.98
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Band 80
Olivia Hochstrasser: Ein Haus und seine Menschen. 1549 - 1989.
Ein Versuch zum Verhältnis von Mikroforschung und Sozialgeschichte
1993. - 336 S. : Ill., Kt. - Zugl.: Freiburg (Breisgau), Univ.,
Diss., 1992
ISBN 3-925340-82-3
vergriffen
Band 79
Katharina Oxenius: Vom Promenieren zum Spazieren. Zur Kulturgeschichte
des Pariser Parks
Vom Promenieren zum Spazieren, von der öffentlichen Repräsentationsstätte zur Freizeit-Enklave für Kinder und Rentner, das ist der Weg, den die Bedeutungsgeschichte der Pariser Parks nimmt. Die Untersuchung skizziert zunächst einzelne Entwicklungsetappen von der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis zum Second Empire; dann verläßt Oxenius die Archive und Bibliotheken, um vor Ort in zwei Pariser Parks, dem Parc des Buttes-Chaumont und dem Parc de Monceau, ethnographische Beobachtungen zu sammeln.
1992. - 158 S. : Ill. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1991
ISBN 3-925340-80-7
Euro 13.50
TVV-Mitglieder: Euro 8.78
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Band 78
Ulrich Keuler: Häberle und Pfleiderer. Zur Geschichte,
Machart und Funktion einer populären Unterhaltungsreihe
1992. - 203 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1992
ISBN 3-925340-77-7
vergriffen
Band 77
Barbara Happe: Die Entwicklung der deutschen Friedhöfe
von der Reformation bis 1870
Mit der räumlichen Trennung von Grabstätten und Kirchen, von Jenseits und Diesseits verändern sich ab dem 16. Jahrhundert Anlage und Gestaltung der Begräbnisplätze. Herausgelöst aus dem Kultischen, erfährt der neue Typus des außerörtlichen Friedhofs eine eigene Ästhetisierung. Am Beispiel deutscher Friedhöfe, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert angelegt wurden, zeichnet die Studie den Wandel religiöser, hygienischer, architektonischer und gartenkünstlerischer Anschauungen nach. Damit wird ein zivilisationsgeschichtlicher Prozeß rekonstruiert, der über den Bereich der Sepulkralkultur hinaus auch generelle Veränderungen der Einstellungen zu Leben und Tod sichtbar macht.
1991. - 256 S. : Ill. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1988
ISBN 3-925340-69-6
vergriffen
Band 76
Wolfgang Kaschuba (Hg.): Arbeiterkultur seit 1945 - Ende
oder Veränderung? 5. Tagung der Kommission "Arbeiterkultur"
in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde vom 30. April
bis 4. Mai 1989 in Tübingen
Wird Arbeiterkulturforschung mehr und mehr zur Reliktforschung? Die Literatur hierüber vermittelt ein differenziertes Bild. Bei der Alltagskultur ansetzende Untersuchungen zeigen, daß arbeiterspezifische Habitus- und Mentalitätsformen das „Ende der Proletarität“ überlebt haben. Und nicht wenige Traditionsstränge der historischen Arbeiterbewegungskultur finden sich – gewiß nicht unverändert – in Konzeptionen und Praxisformen der neuen sozialen Bewegungen wieder. Der vorliegende Sammelband, zu dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mehrerer Fächer und Länder beigetragen haben, gibt einen Überblick über den Diskussionsstand der späten 80er Jahre.
1991. - 330 S. : Ill.
ISBN 3-925340-71-8
Euro 18.50
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Band 75
Werner Ströbele: Hiesiges. Die Anfänge der Lokalpublizistik
am Beispiel der "Tübinger Chronik"
Werner Ströbele untersucht die Anfänge der „Tübinger Chronik“, die in eine interessante Umbruchphase fallen: Am 1. Januar 1845 erschien die Zeitung zum ersten Mal, trug die revolutionären Ereignisse von 1848 mit und geriet in den 50er Jahren in den Sog der Restauration. Die Untersuchung kann zeigen, wie die Zeitung zur Bildung eines neuen kommunalpolitischen Diskussionsklimas und zur Formierung politischer Interessen beiträgt, aber auch, wie direkte und indirekte Zensurmaßnahmen die Berichterstattung beeinflussen. Das Buch ist nicht nur eine exemplarische Studie zur Kommunikationsgeschichte, sondern auch eine Fundgrube kulturhistorischer Materialien aus der kleinbürgerlichen Welt des vorigen Jahrhunderts.
1990. - 249 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1990
ISBN 3-925340-67-X
Euro 16.50
TVV-Mitglieder: Euro 10.73
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Band 74
Karl-Heinz Ruess: Kommunaler Wohnungsbau für Arbeiter.
Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Lage der Arbeiterschaft
vor dem Ersten Weltkrieg am Beispiel der Stadt Ulm
Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Lage der Arbeiterschaft vor dem Ersten Weltkrieg am Beispiel der Stadt Ulm
Wohnungsbau für sozial schwächere Gruppen ist erst seit den 20er Jahren unseres Jahrhunderts als kommunale Aufgabe akzeptiert. Ein Pionier auf diesem Gebiet war über Württemberg hinaus die Stadt Ulm, die zwischen 1894 und 1914 große Anstrengungen zur Verbessserung der städtischen Wohnverhältnisse unternahm. Getragen war das Ulmer Unternehmen von der politischen Zielvorstellung der sozialen Integration, der "Hebung" der Arbeiterschaft. Rueß zeigt, welche sozialpolitischen Prämissen und welche örtlichen Besonderheiten diesem ungewöhnlichen Engagement ihren Stempel aufdrückten. Und er untersucht die Siedlungs- und Hausarchitektur, das familiäre Zusammenleben, die nachbarschaftlichen Beziehungen, den Siedlungsalltag. Damit ist ein Vergleich der sozialplanerischen Ideen mit der Wohnwirklichkeit möglich, der vielfältige Divergenzen zeigt.
1989. - 234 S. : Ill., graph. Darst., Kt. - Zugl.: Tübingen,
Univ., Diss., 1986
ISBN 3-925340-55-4
Euro 16.50
TVV-Mitglieder: Euro 10.73
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Band 73
Hans-Joachim Althaus (Hg.): Der Krieg in den Köpfen.
Beiträge zum Tübinger Friedenskongress "Krieg - Kultur
- Wissenschaft"
1988. - 253 S. : Ill.
ISBN 3-925340-56-4
vergriffen
Band 72
Thomas Riedmiller: Arbeitslosigkeit als Thema der Bild-Zeitung
Werden Arbeitslose von BILD einfach als Drückeberger, als Schmarotzer diskriminiert? Die Analyse von BILD-Reportagen über Alltag von Arbeitslosen scheint diese Vermutung gründlich zu widerlegen. Ungeschminkt, drastisch wird die deprimierende Realität des Lebens am gesellschaftlichen Rand geschildert. Dahinter indessen steckt dann doch BILD-Methode: Die wachsende Angst, vom „Schicksal“ Arbeitslosigkeit ergriffen zu werden, dient als journalistisches Mittel, um konservative Leitwerte zu propagieren und neu zu befestigen.
1988. - 129 S. : Ill., graph. Darst.
ISBN 3-925340-54-8
Euro 12.50
TVV-Mitglieder: Euro 8.12
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Band 71
Eckart Frahm: Dorfentwicklung. Aktuelle Probleme und Weiterbildungsbedarf.
Referate einer Arbeitstagung des Deutschen Instituts für Fernstudien
an der Universität Tübingen
Seit den 60er Jahren hat der Strukturwandel im ländlichen Raum Gestalt und Funktion der Dörfer tiefgreifend verändert. Mit Hilfe zahlreicher staatlicher Programme sollten – im Blick auf städtisch Verhältnisse – gleichwertige Lebensverhältnisse geschaffen werden. Doch mancherorts haben die gutgemeinten Hilfen gerade die Eigenart der besonderen Siedlungs- und Gesellschaftsform „Dorf“ zerstört. Will man das Dorf als eine lebenswerte Alternative zur Stadt erhalten, muß man über die Möglichkeit einer ganzheitlichen Dorfentwicklung nachdenken. Über den engen Blick kommunaler Planer und staatlicher Programme hinaus gilt es vor allem, auch der „immateriellen“ Seite der Dorfentwicklung im Sinne von sozialem Eigen-Sinn und kultureller Eigenart mehr Aufmerksamkeit zu schenken als bisher.
1987. - 288 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
ISBN 3-925340-53-X
Euro 15.00
TVV-Mitglieder: Euro 9.75
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Band 70
Projektgruppe: Populare Schreibkultur. Texte und Analysen
“Populare Schreibkultur“ – das sind Schreibverhältnisse, Schreibpraxis und Schreibprodukte von Gelegenheitsautorinnen und -autoren, die den mittleren und unteren Bildungsschichten entstammen. Zunächst kommen in diesem Band die oft herablassende „Laienautoren“ Genannten selbst zu Wort: mit Darstellungen ihrer Schreib-Biographie, ihrer „Erlebnisse mit dem Schreiben“. Auf diesen dokumentarischen Teil folgen Beiträge aus Projektseminaren, die sich u.a. mit der Veralltäglichung der Schreibgeräte, mit alten und neuen Briefstellern sowie popularen Erzähltexten der Gegenwart befassen. Hinter allen Analysen steht das Interesse an einer weiteren Demokratisierung der Schreibkultur.
1987. - 350 S.
ISBN 3-925340-52-1
Euro 18.50
TVV-Mitglieder: Euro 12.03
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Band 69
Utz Jeggle (Hg.): Tübinger Beiträge zur Volkskultur.
Für H. B. - 17.9.1986
1986. - 398 S. : Ill., graph. Darst.
ISBN 3-925340-51-3
vergriffen
Band 68
Markus Hug: Kultur- und Freizeitpolitik in der Mittelstadt.
Zum Beispiel: Universitätsstadt Tübingen
In den 70er Jahren war die kommunale Kultur- und Freizeitpolitik ein beliebtes Feld für Reformentwürfe, dann häuften sich die Klagen über deren mangelnde Realisierung. Es fehlten jedoch sowohl systematische Bestandsaufnahmen dieser Entwicklung als auch Hintergrundanalysen kommunaler Entscheidungen auf dem Kultursektor. Die vorliegende Untersuchung sucht am Beispiel der Mittelstadt Tübingen dieses Defizit abzubauen. Zum einen bilanziert sie ausführlich die Umsetzung einzelner kulturpolitischer Reformziele zwischen 1970 und 1982, zum anderen erklärt sie die kommunalen Entscheidungen aus den Interessen der beteiligten lokalen Gruppen und Institutionen.
1986. - 347 S. : Kt. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1986
ISBN 3-925340-50-5
Euro 18.50
TVV-Mitglieder: Euro 12.03
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Band 67
Hermann Bausinger (Hg.): Ausländer - Inländer. Arbeitsmigration
und kulturelle Identität
1986. - 180 S.
ISBN 3-925340-36-X
vergriffen
Band 66
Klaus Beyrer: Die Postkutschenreise
1985. - 284 S. : zahlr. Ill. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss.,
1984
ISBN 3-925340-35-1
vergriffen
Band 65
Martin Scharfe: Wallfahrt - Tradition und Mode. Empirische Untersuchung
zur Aktualität von Volksfrömmigkeit
1985. - 246 S. : Ill., graph. Darst.
ISBN 3-925340-35-1
vergriffen
Band 64
Susanne Mutschler: Ländliche Kindheit in Lebenserinnerungen.
Familien- u. Kinderleben in einem württembergischen Arbeiterbauerndorf
an der Wende vom 19. zum 20. Jh.
1985. - 179 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1983
ISBN 3-925340-33-5
vergriffen
Band 63
Martin Scharfe (Red.): Jeans. Beiträge zu Mode und Jugendkultur
Über kaum ein Kleidungsstück wird so viel geredet und geschrieben wie über Jeans – kaum irgendwo sonst im Bereich der Mode tappt man so sehr im Dunkeln, weiß man so wenig Fundiertes. Kein Zufall also, daß dieser Sammelband zunächst eine polemische Kontroverse enthält: Jeans – Hosen der Freiheit, Hosen des Protests? Zwei längere Studien über Blue Jeans als amerikanisches Symbol und über Mythen, die sich um dieses modische Kleidungsstück ranken, geben dann gründliche Auskunft, entzaubern durch ihre Recherche die Symbol- und Mythenwelt, stellen den Bezug zum Alltag, zum Jeans-Gebrauch in der BRD her. Dies versucht auch der einführende Aufsatz über den Charakter von Mode: Dauer im Wechsel.
1985. - 197 S. : Ill.
ISBN 3-925340-32-7
vergriffen
Band 62
Utz Jeggle (Hg.): Feldforschung. Qualitative Methoden in der
Kulturanalyse
1984. - 180 S. : 36 Ill.
ISBN 3-925340-39-4
Druckausgabe vergriffen
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Band 61
Bernd Jürgen Warneken: Populare Autobiographik. Empirische
Studien zu einer Quellengattung der Alltagsgeschichtsforschung
Noch immer wird das Ausmaß unterschätzt, in dem Angehörige unterer Sozialschichten schriftliche Lebenszeugnisse hinterlassen – Briefe, Tagebücher, Autobiographien. Der Band möchte auf die hierzulande noch wenig genutzten Möglichkeiten alltagshistorischer Arbeit mit solcher „popularer Autobiographik“ aufmerksam machen. Er behandelt Probleme der Erhebung, der Interpretation und der Edition schriftlicher Lebensberichte und arbeitet die unterschiedlichen Gebrauchswerte schriftlicher „Erinnerung von unten“ heraus.
1985. - 156 S.
ISBN 3-925340-38-6
Euro 12.50
TVV-Mitglieder: Euro 8.12
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Band 60
Claudia Schöning-Kalender: Mobilität und Mobiliar.
Zur Wohnweise von Binnenmigranten in Zeyrek/Istanbul
Ort der Untersuchung ist ein Holzhausviertel inmitten der türkischen Großstadt Istanbul: Zeyrek. Die traditionelle Wohnweise, deren wesentliches Merkmal extreme Beweglichkeit ist, bietet den dörflichen Zuwanderern Überlebenschancen mit geringsten Mitteln. Auf dem Weg nach oben jedoch wiegt das hergebrachte Mobiliar zu leicht, nur schwere „europäische“ Möbel können den Aufstieg abstützen. Es entsteht eine neue Legierung, in der das Alte, oft verkümmert, weiterexistiert und gleichzeitig dem Neuen Raum gibt.
1985. - 180 S. : Ill., Kt. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss.,
1984
ISBN 3-925340-37-8
Euro 13.50
TVV-Mitglieder: Euro 8.77
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Band 59
Dieter Herz: Mundart in der Zeitung. Möglichkeiten nicht-hochsprachlicher
Beiträge in der Tagespresse
In vielen Zeitungen gibt es Mundartglossen, die in mehr oder weniger lustiger Form das Tagesgeschehen kommentieren. Der Dialekt gibt diesen Artikeln die lokale Einfärbung, er rückt die Äußerungen ins Private und erlaubt eben dadurch freimütige Kritik. Dieter Herz, selbst Journalist, hat solche Artikel in einer Reihe von Lokalzeitungen untersucht. Er fragt, warum die Mundart (die ja eigentlich gesprochene Sprache ist) verwendet wird, wer die Autoren sind und wie die Leser die Glossen aufnehmen. Ein Beitrag zur lokalen Kommunikation und zur Wiederentdeckung des Dialekts.
1983. - 180 S.
ISBN 3-925340-31-9
Euro 12.80
TVV-Mitglieder: Euro 8.32
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Band 58
Abduraman Maho Awes: Die schwarze Gazelle. Vorurteile über
Farbige in der Sportberichterstattung
Am Beispiel der Berichterstattung über die Olympischen Spiele in Mexiko (1968) und München (1972) untersucht Maho Awes das Bild der Farbigen in der deutschen Sportpresse. Mahos Fazit: Das Bild des Farbigen wird zwar kaum noch bewußt in rassistischer Diskriminierung gezeichnet, aber dennoch leben Vorstellungsmuster und Bilder aus der Kolonialzeit mit erstaunlicher Zähigkeit weiter (mit ausführlichem “English Summary“)
1983. - 155 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1982
ISBN 3-925340-30-0
Euro 12.50
TVV-Mitglieder: Euro 8.12
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Band 57
Jutta Dornheim: Kranksein im dörflichen Alltag. Soziokulturelle
Aspekte des Umgangs mit Krebs
1983. - 305 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1983
ISBN 3-925340-29-7
vergriffen
Band 56
Wolfgang Kaschuba, Carola Lipp: Dörfliches Überleben.
Zur Geschichte materieller und sozialer Reproduktion ländlicher
Gesellschaft im 19. und frühen 20. Jahrhundert
1982. - XI, 642 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1983
ISBN 3-925340-28-9
vergriffen
Band 55
Projektgruppe, Bernd J. Warneken (Red.): Niemals sechsspurig
durchs Neckartal! Die lokale Kommunikation über ein Strassenbauprojekt
Dies ist kein Buch von Verkehrsfachleuten, sondern von Kulturwissenschaftlern. Sein Thema sind Strukturprobleme lokaler Kommunikation, untersucht anhand der seit 1978 geführten Diskussion um die geplante Neckartalstrasse der „B 27 neu“ bei Tübingen. Nachgegangen wurde insbesondere der Berichterstattung der Lokalpresse, Debatten im Gemeinderat und auf Wahlversammlungen sowie der Öffentlichkeitsarbeit einer Bürgerinitiative gegen die Plantrasse. Herausgekommen ist eine Fallstudie über Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Bürgerbeteiligung vor Ort.
1982. - 141 S. : Ill., Kt.
ISBN 3-925340-27-0
Euro 7.80
TVV-Mitglieder: Euro 5.07
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Band 54
Martin Scharfe (Hg.): Museen in der Provinz. Strukturen, Probleme,
Tendenzen, Chancen, vom 5. - 7. Juni 1980 in Biberach an der Riss
1982. - 180 S. : Ill.
ISBN 3-925340-26-2
Euro 11.50
TVV-Mitglieder: Euro 7.47
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Band 53
Günther Rager: Publizistische Vielfalt im Lokalen. Eine
empirische Analyse
1982. - 219 S. : graph. Darst. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss.,
1981
ISBN 3-925340-25-4
Euro 14.50
TVV-Mitglieder: Euro 9.42
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Band 52
Eckart Frahm, Wolfgang Kaschuba, Carola Lipp (Hg.): Nehren.
Eine Dorfchronik der Spätaufklärung
1981. - XI, 214 S. : Ill., Kt.
ISBN 3-925340-24-6
vergriffen
Band 51
Narrenfreiheit. Beiträge zur Fastnachtsforschung
1980. - 272 S. : Ill.
ISBN 3-925340-23-8
Euro 15.00
TVV-Mitglieder: Euro 9.75
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Band 50
Klaus Jensen, Jan-Uwe Rogge: Der Medienmarkt für Kinder
in der Bundesrepublik
1980. - 376 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1981
ISBN 3-925340-22-X
Euro 16.50
TVV-Mitglieder: Euro 10.72
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Band 49
Wolfgang Kaschuba, Carola Lipp: 1848, Provinz und Revolution.
Kultureller Wandel und soziale Bewegung im Königreich Württemberg
1979. - 267 S.
ISBN 3-925340-21-1
Euro 15.00
TVV-Mitglieder: Euro 9.75
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Band 48
Lisgret Militzer-Schwenger: Armenerziehung durch Arbeit. Eine
Untersuchung am Beispiel des württembergischen Schwarzwaldkreises
1806 - 1914
1979. - 168 S.
ISBN 3-925340-20-3
Euro 12.50
TVV-Mitglieder: Euro 8.12
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Band 47
Burkhart R. Lauterbach: Bestseller. Produktions- und Verkaufsstrategien
1979. - 217 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1978
ISBN 3-925340-19-X
Euro 13.50
TVV-Mitglieder: Euro 8.77
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Band 46
Ulrich Baader: Kinderspiele und Spiellieder
Band 1: Untersuchungen in württembergischen Gemeinden.
- 1979. - 345 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1979
ISBN 3-925340-18-1
Euro 13.50
TVV-Mitglieder: Euro 8.77
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Band 2: Materialien. Kinderspiellieder und Abzählreime.
- 1979. - 373 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1979
ISBN 3-925340-18-1
Euro 16.50
TVV-Mitglieder: Euro 10.72
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Band 1 und 2
Euro 21.50
TVV-Mitglieder: Euro 13.97
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Band 45
Inge Schöck: Hexenglaube in der Gegenwart. Empirische Untersuchungen
in Südwestdeutschland
1978. - 358 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1976
ISBN 3-925340-17-3
Euro 16.50
TVV-Mitglieder: Euro 10.72
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Band 44
Utz Jeggle: Kiebingen - eine Heimatgeschichte. Zum Prozess der
Zivilisation in einem schwäbischen Dorf
1977. - 311 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Habil.-Schr.
ISBN 3-925340-16-5
vergriffen
Band 43
Albert Ilien: Prestige in dörflicher Lebenswelt. Eine explorative
Studie
1977. - 124 S. : Ill., graph. Darst. - Zugl.: Tübingen, Univ.,
Diss., 1977
ISBN 3-925340-15-7
Euro 10.80
TVV-Mitglieder: Euro 7.02
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Band 42
Gerhard Schweizer: Bauernroman und Faschismus. Zur Ideologiekritik
einer literarischen Gattung
1976. - 337 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1976
ISBN 3-925340-14-9
Euro 15.00
TVV-Mitglieder: Euro 9.75
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Band 41
Hermann Bausinger, Elfriede Moser-Rath (Hg.): Direkte Kommunikation
und Massenkommunikation. Referate und Diskussionsprotokolle des
20. Deutschen Volkskunde-Kongresses in Weingarten
1976. - 263 S.
ISBN 3-925340-13-0
Euro 12.50
TVV-Mitglieder: Euro 8.12
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Band 40
Christel Köhle-Hezinger: Evangelisch - Katholisch. Untersuchungen
zu konfessionellem Vorurteil und Konflikt im 19. und 20. Jahrhundert
vornehmlich am Beispiel Württembergs
1976. - VII, 447 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1976
ISBN 3-925340-12-2
vergriffen
Band 39
Werner Mezger: Schlager. Versuch einer Gesamtdarstellung unter
besonderer Berücksichtigung des Musikmarktes der Bundesrepublik
Deutschland
1975. - 462 S. : graph. Darst. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss.,
1975
vergriffen
Band 38
Gert Ellinghaus: Fernsehmacher. Eine Untersuchung über
Produktionsbedingungen und Einstellungen von Mitarbeitern des Süddeutschen
Rundfunks
1975. - 259 S. : graph. Darst. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss.
ISBN 3-925340-11-4
Euro 12.50
TVV-Mitglieder: Euro 8.12
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Band 37
Hans-Dieter Kübler: Unterhaltung und Information im Fernsehen.
Dargestellt am Beispiel der Abendschau Baden-Württemberg
1975. - 377 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1975
ISBN 3-925340-10-6
Euro 15.00
TVV-Mitglieder: Euro 9.75
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Band 36
Ingrid Kroner: Genitale Lust im Kulturkonflikt. Eine Untersuchung
am Beispiel der St. Pauli Nachrichten
1974. - 332 S. : Ill. - Zugl: Tübingen, Univ., Diss., 1974
ISBN 3-925340-09-2
Euro 15.00
TVV-Mitglieder: Euro 9.75
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Band 35
Klaus F. Geiger: Kriegsromanhefte in der BRD. Inhalte und Funktionen
1974. - 323 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1974
ISBN 3-925340-08-4
Euro 15.00
TVV-Mitglieder: Euro 9.75
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Band 34
Peter Mettenleiter: Destruktion der Heimatdichtung. Typologische
Untersuchungen zu Gotthelf, Auerbach, Ganghofer
1974. - 423 S.
ISBN 3-925340-07-6
Euro 15.00
TVV-Mitglieder: Euro 9.75
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Band 33
Hermann Bausinger (Mitarb.): Dialekt als Sprachbarriere? Ergebnisbericht
einer Tagung zur alemannischen Dialektforschung
1973. - 221 S.
vergriffen
Band 32
Margret Tränkle: Wohnkultur und Wohnweisen
1972. - VIII, 268 S.: Ill. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss.,
1972
vergriffen
Band 31
Gustav Schöck: Die Aussiedlung landwirtschaftlicher Betriebe.
Eine exploratorische Studie zum sozialen und kulturellen Wandel
in der Landwirtschaft
1972. - 223 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1972
ISBN 3-925340-06-8
Euro 11.50
TVV-Mitglieder: Euro 7.47
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Band 30
Manfred Nagl: Science fiction in Deutschland. Untersuchungen
zur Genese, Soziographie und Ideologie der phantastischen Massenliteratur
1972. - 279 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1972
ISBN 3-925340-05-X
vergriffen
Band 29
Gottfried Korff: Heiligenverehrung in der Gegenwart. Empirische
Untersuchungen in der Diözese Rottenburg
1970. - 188 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1970
ISBN 3-925340-04-1
Euro 11.50
TVV-Mitglieder: Euro 7.47
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Band 28
Elke Schwedt: Volkskunst und Kunstgewerbe. Überlegungen
zu einer Neuorientierung der Volkskunstforschung
1970. - 187 S.
ISBN 3-925340-03-3
vergriffen
Band 27
Klaus Geiger, Utz Jeggle (Red.): Abschied vom Volksleben
1970. - 202 S. [Fotodr.]
vergriffen
Band 26
Heinz Otto Lichtenberg: Unterhaltsame Bauernaufklärung.
Ein Kapitel Volksbildungsgeschichte
1970. - 253 S. [Fotodr.] - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss.,
1970
vergriffen
Band 25
Harald Dankert: Sportsprache und Kommunikation. Untersuchungen
zur Struktur der Fußballsprache und zum Stil der Sportberichterstattung
1969. - 175 S.
vergriffen
Band 24
Jens-Ulrich Davids: Das Wildwest-Romanheft in der Bundesrepublik.
Ursprünge und Strukturen
1969. - 289 S. [Fotodr.]
ISBN 3-925340-02-5
Euro 15.00
TVV-Mitglieder: Euro 9.75
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Band 23
Utz Jeggle: Judendörfer in Württemberg
1969. - 361 S.
Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1969
vergriffen
Band 22
Jörg Haug: Heimatkunde und Volkskunde
1969. - 227 S.
Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., um 1969
vergriffen
Band 21
Herbert Schwedt: Kulturstile kleiner Gemeinden
1968. - 174 S. : Kt.
vergriffen
Band 20
Wolfgang Emmerich: Germanistische Volkstumsideologie. Genese
und Kritik der Volksforschung im Dritten Reich
1968. - 368 S.
vergriffen
Band 19
Bernhard Losch: Steinkreuze in Südwestdeutschland. Gestalt,
Verbreitung, Geschichte und Bedeutung im volkstümlichen Leben
1968. - 159 S. [Fotodr.]
vergriffen
Band 18
Tübinger Arbeitskreis für Fasnachtsforschung: Masken
zwischen Spiel und Ernst. Beiträge des Tübinger Arbeitskreises
für Fasnachtsforschung
1967. - 309 S. [Fotodr.]
vergriffen
Band 17
Hermann Kolesch: Das altoberschwäbische Bauernhaus
1967. - 312 S. : Ill., Kt.
vergriffen
Band 16
Jörg Ehni: Das Bild der Heimat im Schullesebuch
1967. - 296 S. - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1967
vergriffen
Band 15
Gottfried Weißert: Das Mildheimische Liederbuch. Studien
zur volkspädagogischen Literatur der Aufklärung
1966. - 265 S. [Fotodr.] - Zugl.: Tübingen, Univ., Diss.,
1965
vergriffen
Band 14
Populus Revisus. Beiträge zur Erforschung der Gegenwart
1966. - 187 S. : Ill., Kt.
vergriffen
Band 13
Zauberei und Frömmigkeit
1966. - 133 S. : Ill., Kt.
vergriffen
Band 12
Tübinger Arbeitskreises für Fastnachtsforschung: Dörfliche
Fasnacht zwischen Neckar und Bodensee. Beiträge des Tübinger
Arbeitskreises für Fastnachtsforschung
1966. - 391 S. : Ill.
vergriffen
Band 11
Hans-Ulrich Roller: Der Nürnberger Schembartlauf. Studien
zum Fest- und Maskenwesen des späten Mittelalters
1965. - 263 S. : Ill.
vergriffen
Band 10
Eugen Lutz: Gottlieb Friedrich Wagner. Schulmeister - Politiker
- Mundartdichter. Ein Beitrag zur lokalen Literaturgeschichte sowie
zur Volks- und Landeskunde Württembergs im Anfang des 19. Jahrhunderts
1965. - 151 S.
vergriffen
Band 9
Brigitte Schöpel: Naturtheater : Studien zum Theater unter
freiem Himmel in Südwestdeutschland
1965. - 248 S. : Ill.
vergriffen
Band 8
Rudolf und Susanne Schenda: Eine sizilianische Straße.
Volkskundliche Beobachtungen aus Monreale
1965. - 112, [32] S. : Ill.
vergriffen
Band 7
Hermann Fischer: Volkslied, Schlager, Evergreen. Studien über
das lebendige Singen aufgrund von Untersuchungen im Kreis Reutlingen
1965. - 211 S.
vergriffen
Band 6
Tübinger Arbeitskreises für Fasnachtsforschung: Fasnacht.
Beiträge des Tübinger Arbeitskreises für Fasnachtsforschung
1964. - 177 S. : Kt.
vergriffen
Band 5
Zur Geschichte von Volkskunde und Mundartforschung in Württemberg
: Helmut Dölker zum 60. Geburtstag
1964. - 317 S.
vergriffen
Band 4
Gerlinde Hole: Historische Stoffe im volkstümlichen Theater
Württembergs seit 1800
Stuttgart : Kohlhammer, 1964. - VI, 209 S.
vergriffen
Band 3
Monika Jäger: Theorien der Mundartdichtung : Studien zu
Anspruch und Funktion
1964. - 90 S.
vergriffen
Band 2
Gerd Spies: Hafner und Hafnerhandwerk in Südwestdeutschland
1964. - 176 S. [Fotodr.]
vergriffen
Band 1
Dorothee Bayer: Der triviale Familien- und Liebesroman im 20.
Jahrhundert
1964. - 176 S. [Fotodr.] - Zugleich: Tübingen, Univ., Diss.
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