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Tübinger Vereinigung für Volkskunde e.V. (TVV)
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Deutscher Fotobuchpreis in der Kategorie Fotogeschichte in Silber für Ulrich Hägele: Foto-Ethnografie. Die visuelle Methode in der volkskundlichen Kulturwissenschaft,
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Neuerscheinungen
2010
Projektgruppe des Ludwig-Uhland-Instituts: Meier. Müller. Shahadat. Migranten bei der Feuerwehr und dem Roten Kreuz
2010 - 134 S. : Ill.
ISBN
978-3-932512-66-7
10,00 Euro
TVV-Mitglieder:
6,50 Euro
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Inhalt:
Nur wenige Migranten haben bisher zur Freiwilligen Feuerwehr oder zum Roten Kreuz gefunden. Nicht Mauern behindern das Zusammenfinden, sondern Stolpersteine: Wissensmängel, Unsicherheiten, Fehleinschätzungen, aber auch Stereotypen, Ungeschicklichkeiten, mangelndes Einfühlungsvermögen. Im Einzelnen ist das alles nicht spektakulär, aber es läppert sich zusammen. Die hier vorgelegte Broschüre aus dem Tübinger Ludwig-Uhland-Institut berichtet detailliert über die Situation vor Ort – und macht Vorschläge, wie man sie verbessern könnte. |

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Isabel Dean: Die Musealisierung des Anderen. Stereotype in der Ausstellung „Kunst aus AFRIKA“
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 39)
2010 - 160 S. : Ill.
ISBN
978-3-932512-60-5
14,00 Euro
TVV-Mitglieder:
9,10 Euro
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Inhalt:
Ethnologische Ausstellungen werben für ein besseres Verständnis fremder Kulturen. Sie haben dabei immer wieder zu prüfen, inwieweit sie sich selbst von stereotypisierenden und rassifizierenden Vorstellungen gelöst haben. Die vorliegende Arbeit analysiert die Ausstellung „Kunst aus AFRIKA“ des Berliner Ethnologischen Museums und fragt, wie weiße Europäerinnen als das „Andere“ vorstellen.
Mittels einer „Dichten Beschreibung“ zeichnet die Autorin besonders aussagekräftige Displays und Objektarrangements nach und arbeitet mögliche Lesarten der Ausstellung heraus. Sie zeigt dabei exemplarisch die Schwierigkeiten und die Möglichkeiten musealer Präsentation auf, in einen „intelligenten Grenzverkehr mit dem Fremden“ (Sloterdijk) zu treten. |

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Reinhard Johler/Felicia Sparacio (Hg.): Abfahren. Ankommen. Boschler sein. Lebensgeschichten aus der Arbeitswelt
2010 - 372 S. : Ill.
ISBN
978-3-932512-65-0
24,00 Euro
TVV-Mitglieder:
15,60 Euro
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Inhalt:
In diesem Ausstellungskatalog wird die Geschichte von neunzehn Männern und Frauen gezeigt. Als „Gastarbeiter“ sind sie zwischen 1960 und 1980 aus Italien, Griechenland, dem früheren Jugoslawien und der Türkei nach Deutschland gekommen. Sie gehören damit zur „ersten Gastarbeiter-Generation“ – und sie sind im Laufe ihres Lebens im Werk in Stuttgart-Feuerbach zu „Boschlern“ geworden. Dieser Weg wird in Lebensgeschichten, in Bildern und in Abhandlungen vorgestellt und analysiert. Dabei steht als leitende Frage im Vordergrund, was der Robert Bosch GmbH als Wert wichtig ist: Wie kann kulturelle Vielfalt in der Arbeitswelt, „unten“ – am Fließband sozusagen – produktiv gestaltet werden und von Nutzen sein?
"Abfahren. Ankommen. Boschler sein. Lebensgeschichten aus der Arbeitswelt“ ist ein gemeinsames Projekt der Historischen Kommunikation der Robert Bosch GmbH und des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen. |

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Tanja Alexandra Küchle: Erlebensraum Festival. Ethnographische Erkundungen auf dem Southside Festival in Neuhausen ob Eck
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 40)
2010 - 233 S. : Ill.
ISBN:
978-3-932512-64-3
Euro 17,00
TVV-Mitglieder: Euro 11,05
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Inhalt:
Raum wird von Menschen gemacht, auch der Raum eines Festivals. Er ist ein Erlebnisraum – und einer kleinen Stadt sehr ähnlich. Es gibt eine Infrastruktur, klare Regeln und Gesetze sowie rund fünfzigtausend Menschen, die verschiedenen Gruppen angehören. Veranstalter bauen das Festival auf und halten es am Laufen. Besucher geben sich der Livemusik hin und feiern ausgelassen ihre Auszeit vom Alltag. Nicht selten verstoßen sie dabei gegen die ein oder andere Regel des Festivalraums.
Diese Ethnographie beruht auf der Feldforschung auf dem Southside Festival 2008 in Neuhausen ob Eck. Sie untersucht, wie der Raum dieses Rockmusikfestivals durch das Doing Space der verschiedenen Akteure zustande kam. Wie gestaltet sich der Erlebnisraum ‚Southside’ für die Veranstalter und für die Besucher? Wer hat die Macht der räumlichen Gestaltung?
Diese Arbeit verbindet Festforschung und Raumforschung. Die Basis dafür ist ein relationaler, phänomenologisch erweiterter Raumbegriff. |

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Rromänien. Zugänge zu den Roma in Siebenbürgen
2010 - 109 S. : Ill.
(Tübinger Korrespondenzblatt ; Nr. 60)
Euro 8,00
TVV-Mitglieder: Euro 5,20
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Inhalt:
Reinhard Johler: "Sinti und Roma und Wir" - und auch: die Empirische Kulturwissenschaft
Moritz Fischer/Christine Hämmerling/Jan Hinrichsen: Sich ein Bild machen: über Roma
Joachim Krauß: Roma in Siebenbürgen - ein "Homeland" für "Zigeuner"?
Iulia-Karin Patrut: "Unsichtbare Menschen", "Roma-Paläste" und Fallstricke der Repräsentation. Zur wissenschaftlichen und publizistischen Darstellung von Roma in Rumänien
Wolfgang Aschauer: Wer ist Roma? Aspekte gesellschaftlicher Beziehungen
Moritz Fischer/Christine Hämmerling/Jan Hinrichsen: Imagining Roma - Feldforschung im Bilderwald
Interview mit Luminita Cioaba
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Leonie Fuchs: Räume, zurechtgemacht und zurechtgelebt. Eine empirische Studie zur schulischen Raumkultur
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 38)
2010 - 196 S. : Ill.
ISBN:
978-3-932512-62-9
15,50 Euro
TVV-Mitglieder: 10,08 Euro
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Inhalt:
Zur Alltagskultur gehört auch die Raumkultur, das Zusammenwirken von Menschen und ihrer baulichen Umgebung. Die theoriegeleitete Ethnographie von Leonie Fuchs beleuchtet das Leben einer Schulgemeinschaft mit ihrem Schulgebäude. Sie lässt Lehrer, Eltern, den Hausmeister, vor allem aber auch die Schüler zu Wort kommen. Dabei geht es um Zugangsmöglichkeiten, um Kontrolle und Raumgestaltung.
Die Studie macht deutlich, wie sich in der Raumnutzung und Raumdeutung zwischenmenschliche Phänomene, etwa Interessengegensätze und Missverständnisse spiegeln. Und sie zeigt, welch große Bedeutung Grund- wie Hauptschüler ihrer schulischen Umgebung beimessen: Sowohl die Sprachkompetenz, mit der sie Einblick in ihre Raumbezüge geben, als auch die Fundiertheit ihrer Veränderungsvorschläge ist frappierend. |

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2009
Reinhard Johler / Freddy Raphaël / Claudia Schlager / Patrick Schmoll (Hg.): Zwischen Krieg und Frieden. Die Konstruktion des Feindes. Eine deutsch-französische Tagung
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 37)
2009 - 369 S. : Ill.
ISBN:
978-3-932512-54-4
23,00 Euro
TVV-Mitglieder: 14,95 Euro
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Inhalt:
Dieser Band ist das Ergebnis einer deutsch-französischen Tagung. Sie wurde im Rahmen des interdisziplinären Tübinger SFB 437 „Kriegserfahrungen. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit“ durchgeführt und spiegelt gleichzeitig die langjährige Zusammenarbeit der Abteilung „ Cultures et Sociétés en Europe“ der Straßbourger Université Marc Bloch mit dem Tübinger Institut für Empirische Kulturwissenschaft. Diese freundschaftliche Kooperation – so kann behauptet werden – hat ein Nachdenken über den Feind (hier über den benachbarten „Erbfeind“) und dessen Konstruktion erst möglich und produktiv gemacht.
Dabei wird in diesem Band keine einheitliche Definition des Feindes vorgegeben. Stattdessen wird in 17 Fallstudien – geordnet in den Kapiteln „Feind/Wissenschaft“, „Feind/Gesellschaft“, „Feind/Krieg“, „Feind/Typen“ und „Feind/Zukunft“ – dessen komplexe Konstruktion beschrieben und analysiert. |

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Stefan Rickmeyer: Nach Europa via Tanger. Eine Ethnographie
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 36)
2009 - 128 S. : Ill., Kt.
ISBN:
978-3-932512-61-2
12,00 Euro
TVV-Mitglieder: 7,80 Euro
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Inhalt:
Stefan Rickmeyers Studie betrachtet Europa mit den Augen von Afrikanern, die von Europa träumen. Sie stellt die Situation und die Sichtweisen junger Marokkaner und Westafrikaner, die in Tanger eine Einreisemöglichkeit nach Spanien suchen. Und sie verdeutlicht die mobilisierende Wirkung, welche die von zurückkehrenden Transmigranten kolportierte Erzählung vom nördlichen Paradies für junge Menschen in Afrika hat. Rickmeyers Beobachtungen und Gespräche verdichten sich in drei Migrantenbiographien, die verschiedene Migrationsmuster und Spielarten von Erfolg und Misserfolg nachzeichnen. |

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Utz Jeggle (Hg.): Erinnerungen an die Haigerlocher Juden.
Ein Mosaik
2., durchges. Aufl.
2009. - 432 S. : Ill., graph. Darst.
ISBN 978-3-932512-58-2
16,50 Euro
TVV-Mitglieder: 10,73 Euro
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Klappentext:
Erinnerungen an die Haigerlocher Juden - der Bogen, den der
Titel dieses Buchs vorgibt, ist weit gespannt. Die Überlegungen
beginnen mit einer Sage - wie die Juden nach Haigerloch kamen.
Zentrum des jüdischen Lebens war das Haag, eine 1780
gegründete, geschlossene jüdische Siedlung, die
nicht als Ghetto empfunden wurde, sondern eher als sicheres
Rückzugsgebiet, in dem die Juden ihre kulturelle und
religiöse Eigenständigkeit leben konnten. Im Laufe
des 19. Jahrhunderts veränderte sich nicht nur die rechtliche
Stellung der Juden in Hohenzollern, sondern entwickelte sich
auch das Zusammenleben der drei "Konfessionen" zu
einer Kultur der Differenz.
Eine Hand voll Juden hat das KZ überlebt. Keiner von
ihnen hat sich längerfristig in Haigerloch niedergelassen.
Geblieben sind ihre Geschichte und ihre Geschichten - mörderische,
versöhnliche und zukunftsträchtige. Diese Erinnerungen
an die Haigerlocher Juden zu bewahren und weiterzugeben versucht
dieser Band. |
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Lioba Keller-Drescher / Bernhard Tschofen (Hg.): Dialekt und regionale Kulturforschung. Traditionen und Perspektiven einer Alltagssprachforschung
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 35)
2009 - 250 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
ISBN:
978-3-932512-53-7
17,00 Euro
TVV-Mitglieder: 11,05 Euro
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Inhalt:
"Dialekt und regionale Kulturforschung" enthält Beiträge zur Geschichte und zu Perspektiven einer nicht nur, aber überwiegend in Südwestdeutschland zu lokalisierenden regionalen Sprach- und Kulturforschung. Von der Wissenschaftsgeschichte über die Neubefragung historischer Sammlungen bis zur Beschäftigung mit der Rolle des Dialekts in Integrationsprozessen präsentieren die Aufsätze aktuelle Zugänge zu einem bisher vernachlässigten Forschungsfeld. Im Mittelpunkt des Interesses steht die Auseinandersetzung mit der Frage, was die dialektologischen Traditionen des Faches heute der Empirischen Kulturwissenschaft bedeuten und wie sich diese für die Fortentwicklung einer regionalen Kulturanalyse fruchtbar machen lassen. Der interdisziplinäre und länderüberschreitende Austausch von Expertinnen und Experten aus Sprach- und Kulturwissenschaft erarbeitet hierfür neue Grundlagen und richtet gleichzeitig einen Blick auf die vielfältige Praxis in diesem Feld. |

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Sandro Ratt: Die Dynamik des Stillgestellten. Heideggers Deutung der Kunst, museologisch gelesen
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 34)
2009 - 132 S.
ISBN:
978-3-932512-59-9
12,00 Euro
TVV-Mitglieder: 7,80 Euro
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Inhalt:
Zentrale Begriffe der aktuellen museumstheoretischen Diskussion über das Aussage- und Anmutungspotential authentischer Exponate korrespondieren mit Martin Heideggers Überlegungen zum „Ursprung des Kunstwerks“. Die vorliegende Abhandlung geht diesen Denkbeziehungen nach. Sie erörtert hierbei sowohl unseren Alltagsbezug zum Gegenständlichen als auch die Veränderung der Dinge im Zuge ihrer Musealisierung: Jenseits gewohnter Gebrauchszusammenhänge, als Bestandteile bewusst arrangierter Raumkonstellationen, bestechen sie den Betrachter durch ein Oszillieren zwischen Nähe und Ferne, Vertrautem und Fremdem, Sinn und Präsenz – das Stillgestellte zeitigt dynamische Wirkungen. |

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Claudia Eisenrieder: Arrangierte Autonomie? Über Eheerfahrungen von Migrantinnen türkischer Herkunft
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 33)
2009 - 165 S. : Ill.
ISBN:
978-3-932512-52-0
14,00 Euro
TVV-Mitglieder: 9.10 Euro
Bestellformular |
Inhalt:
Dort Zwangsheirat und arrangierte Heirat, hier Liebesheirat – so lautet eine beliebte Grenzziehung zwischen islamischen Zuwanderern und deutscher Mehrheitsbevölkerung.
Die vorliegende Arbeit untersucht exemplarisch vier Partnerschaften von Migrantinnen, die durch unterschiedliche Muster der Eheanbahnung zustande kamen. Zu Wort kommen zwei Frauen, die als Heiratsmigrantinnen aus der Türkei in ein schwäbisches Dorf kamen, und zwei Töchter türkischer Arbeitsmigranten, die mit Männern aus dem Herkunftsland verheiratet sind. Die Autorin fragt, welche Erfahrungen sie in ihren Ehen gemacht haben und welche Vorstellungen von Autonomie und Abhängigkeit ihr Denken und Handeln leiten. In der ethnographischen Nahsicht lösen sich die Schlagwörter und die ethno-zentrierten Erklärungsmodelle auf. |

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Sarah Kubin: Ritual der Individualisten. Eine ethnographische Studie zum Wandel des katholischen Gottesdienstes
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 32)
2009 - 195 S. : Ill.
ISBN:
978-3-932512-51-3
15,50 Euro
TVV-Mitglieder: 10,08 Euro
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Inhalt:
"Ritual der Individualisten" – ein provozierender Titel. Geht es in einem religiösen Ritual doch eigentlich um die kollektive Erfahrung, ja sogar um ein Aufgehen des Einzelnen in der Ritualgemeinschaft.
Aber die vorliegende Untersuchung zeigt: Im heutigen katholischen Sonntagsgottesdienst spielen individuelle Vorstellungen von einem gelungenen Ritual eine wichtige Rolle – sowohl auf Seiten der Gottesdienstbesucher als auch auf der Seite der zelebrierenden Priester. Werden die vielfältigen Erwartungen der Besucher nicht erfüllt, bleiben sie weg oder wechseln die Gemeinde. Entsprechen die rituellen Vorgaben nicht der persönlichen Sichtweise der Priester, werden Einzelheiten durchaus auch abgeändert.
Die ethnographische Studie der Kulturwissenschaftlerin Sarah Kubin beschreibt Gottesdienst-Situation und -Erleben in drei Stuttgarter Kirchengemeinden. Dabei arbeitet sie heraus, welch vielschichtiges Unterfangen diese kirchliche Zentralveranstaltung Sonntag für Sonntag ist. Die Arbeit stellt keinen Ratgeber für Priester und Gemeindemitglieder dar; sie gibt Denkanstöße und schärft den Blick auf das "eigene" Ritual. |

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Kaspar Maase (Hg.): Tü amo! Italienisches im deutschen Alltag. Eine Tübinger Lokalstudie
2009 - 247 S. : Ill.
ISBN
978-3-932512-57-5
24,00 Euro
TVV-Mitglieder:
15,60 Euro
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Inhalt:
„Darf’s noch ein Espresso nach dem Essen sein?“ – Diese Frage wird einem schon lange nicht mehr nur beim Italiener gestellt. Wir trinken Latte Macchiato statt Milchkaffee und tragen Schuhe von Mailänder Designermarken. Im deutschen Alltag wird italienische Kultur gesucht, gefunden und erfunden. In puncto Lebensstil will man heute möglichst italienisch wirken – nicht mehr möglichst pariserisch oder amerikanisch.
Die Deutschen werden, wie die Italiener, immer mehr zu Weltbürgern; sie gemeinden ehemals Fernes und Fremdes ein, mischen es mit dem Gewohnten und veralltäglichen es. Doch zugleich halten sie auf geradezu romantische Weise fest an dem Wunsch, mit Italienischem Leichtigkeit, Schönheit und Genuss in ihr Leben zu holen. |

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Richard Reininghaus: Die hausgemachte Religion. Kommunikation und Identitätsarbeit in
Hauskreisen
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 108)
2009 - 358 S.
ISBN
978-3-932512-56-8
23,00 Euro
TVV-Mitglieder:
14,95 Euro
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Inhalt:
Mit der „hausgemachten Religion“ wird ein relativ junges
Kulturmuster popularer protestantischer Frömmigkeit vorgestellt. Die
Studie befasst sich mit Hauskreisen, in denen, gegenläufig zu einem
allgemeinen Bedeutungsverlust kirchlicher Aktivitäten und zunehmender
Individualisierung, eine neue Form religionsbezogener Gruppenbildung
praktiziert wird: In der Besprechung tradierter Texte verständigen
sich die Beteiligten über ihren gemeinsamen Glauben. Die Praxis
dieser „Religion als Kommunikation“ wird in der vorliegenden
Arbeit mit ethnographischen Methoden dargestellt und interpretiert. |

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Matthias Röhrs: I Tedeschi. Das Bild der Deutschen in italienischen Kriegserinnerungen
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 107)
2009 - 583 S. : Ill.
ISBN
978-3-932512-55-1
34,00 Euro
TVV-Mitglieder:
22,10 Euro
Bestellformular |
Inhalt:
Das italienische Deutschenbild ist nachhaltig von der Erinnerung an
die deutsche Besatzung 1943–1945 geprägt. Die vorliegende Studie
befasst sich, auf Interviews mit Zeitzeugen und Archivmaterial
gestützt, mit Ursprung und Entwicklung des Bildes von den deutschen
Besatzern. Sie stellt dabei dem kollektiven das individuelle
Gedächtnis gegenüber, wie es sich in den Erinnerungen ehemaliger
Partisanen und KZ-Häftlinge widerspiegelt. Es zeigt sich, dass gerade
die Gegner und Opfer der Deutschen weitaus differenzierter über diese
urteilen, als man ihnen gemeinhin zuschreibt. Nicht zuletzt sind es
die Erinnerungen an einzelne Wehrmachtsdeserteure und deutsche
Partisanen in der Resistenza, die ein Aufbrechen ethnischer
Feindbilder zulassen. |

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Downloads vergriffener Bände
Christian Marchetti: Dreißig werden. Ethnographische Erkundungen an einer Altersschwelle, 2005
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität
Tübingen ; 28)
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Gudrun König (Hrsg.): Alltagsdinge. Erkundungen der materiellen Kultur , 2005
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen ; 27)
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Schwabenbilder. Zur Konstruktion eines Regionalcharakters
Ausstellungsband zu einem Studienprojekt 1997 unter der Leitung
von Utz Jeggle
Download hier entlang
Utz Jeggle (Hrsg.): Feldforschung. Qualitative Methoden in der
Kulturanalyse, 1984
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität
Tübingen ; 62)
Download hier entlang
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