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Tübinger Vereinigung für Volkskunde e.V. (TVV)
Aktuelles
Deutscher Fotobuchpreis in der Kategorie Fotogeschichte in Silber für Ulrich Hägele: Foto-Ethnografie. Die visuelle Methode in der volkskundlichen Kulturwissenschaft,
erschienen im TVV Verlag, Tübingen [weiter ...]
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Neuerscheinungen
2009
Reinhard Johler / Freddy Raphaël / Claudia Schlager / Patrick Schmoll (Hg.): Zwischen Krieg und Frieden. Die Konstruktion des Feindes. Eine deutsch-französische Tagung
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 37)
2009 - 369 S. : Ill.
ISBN:
978-3-932512-54-4
23,00 Euro
TVV-Mitglieder: 14,95 Euro
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Inhalt:
Dieser Band ist das Ergebnis einer deutsch-französischen Tagung. Sie wurde im Rahmen des interdisziplinären Tübinger SFB 437 „Kriegserfahrungen. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit“ durchgeführt und spiegelt gleichzeitig die langjährige Zusammenarbeit der Abteilung „ Cultures et Sociétés en Europe“ der Straßbourger Université Marc Bloch mit dem Tübinger Institut für Empirische Kulturwissenschaft. Diese freundschaftliche Kooperation – so kann behauptet werden – hat ein Nachdenken über den Feind (hier über den benachbarten „Erbfeind“) und dessen Konstruktion erst möglich und produktiv gemacht.
Dabei wird in diesem Band keine einheitliche Definition des Feindes vorgegeben. Stattdessen wird in 17 Fallstudien – geordnet in den Kapiteln „Feind/Wissenschaft“, „Feind/Gesellschaft“, „Feind/Krieg“, „Feind/Typen“ und „Feind/Zukunft“ – dessen komplexe Konstruktion beschrieben und analysiert. |

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Stefan Rickmeyer: Nach Europa via Tanger. Eine Ethnographie
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 36)
2009 - 128 S. : Ill., Kt.
ISBN:
978-3-932512-61-2
12,00 Euro
TVV-Mitglieder: 7,80 Euro
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Inhalt:
Stefan Rickmeyers Studie betrachtet Europa mit den Augen von Afrikanern, die von Europa träumen. Sie stellt die Situation und die Sichtweisen junger Marokkaner und Westafrikaner, die in Tanger eine Einreisemöglichkeit nach Spanien suchen. Und sie verdeutlicht die mobilisierende Wirkung, welche die von zurückkehrenden Transmigranten kolportierte Erzählung vom nördlichen Paradies für junge Menschen in Afrika hat. Rickmeyers Beobachtungen und Gespräche verdichten sich in drei Migrantenbiographien, die verschiedene Migrationsmuster und Spielarten von Erfolg und Misserfolg nachzeichnen. |

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Utz Jeggle (Hg.): Erinnerungen an die Haigerlocher Juden.
Ein Mosaik
2., durchges. Aufl.
2009. - 432 S. : Ill., graph. Darst.
ISBN 978-3-932512-58-2
16,50 Euro
TVV-Mitglieder: 10,73 Euro
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Klappentext:
Erinnerungen an die Haigerlocher Juden - der Bogen, den der
Titel dieses Buchs vorgibt, ist weit gespannt. Die Überlegungen
beginnen mit einer Sage - wie die Juden nach Haigerloch kamen.
Zentrum des jüdischen Lebens war das Haag, eine 1780
gegründete, geschlossene jüdische Siedlung, die
nicht als Ghetto empfunden wurde, sondern eher als sicheres
Rückzugsgebiet, in dem die Juden ihre kulturelle und
religiöse Eigenständigkeit leben konnten. Im Laufe
des 19. Jahrhunderts veränderte sich nicht nur die rechtliche
Stellung der Juden in Hohenzollern, sondern entwickelte sich
auch das Zusammenleben der drei "Konfessionen" zu
einer Kultur der Differenz.
Eine Hand voll Juden hat das KZ überlebt. Keiner von
ihnen hat sich längerfristig in Haigerloch niedergelassen.
Geblieben sind ihre Geschichte und ihre Geschichten - mörderische,
versöhnliche und zukunftsträchtige. Diese Erinnerungen
an die Haigerlocher Juden zu bewahren und weiterzugeben versucht
dieser Band. |
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Lioba Keller-Drescher / Bernhard Tschofen (Hg.): Dialekt und regionale Kulturforschung. Traditionen und Perspektiven einer Alltagssprachforschung
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 35)
2009 - 250 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
ISBN:
978-3-932512-53-7
17,00 Euro
TVV-Mitglieder: 11,05 Euro
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Inhalt:
"Dialekt und regionale Kulturforschung" enthält Beiträge zur Geschichte und zu Perspektiven einer nicht nur, aber überwiegend in Südwestdeutschland zu lokalisierenden regionalen Sprach- und Kulturforschung. Von der Wissenschaftsgeschichte über die Neubefragung historischer Sammlungen bis zur Beschäftigung mit der Rolle des Dialekts in Integrationsprozessen präsentieren die Aufsätze aktuelle Zugänge zu einem bisher vernachlässigten Forschungsfeld. Im Mittelpunkt des Interesses steht die Auseinandersetzung mit der Frage, was die dialektologischen Traditionen des Faches heute der Empirischen Kulturwissenschaft bedeuten und wie sich diese für die Fortentwicklung einer regionalen Kulturanalyse fruchtbar machen lassen. Der interdisziplinäre und länderüberschreitende Austausch von Expertinnen und Experten aus Sprach- und Kulturwissenschaft erarbeitet hierfür neue Grundlagen und richtet gleichzeitig einen Blick auf die vielfältige Praxis in diesem Feld. |

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Sandro Ratt: Die Dynamik des Stillgestellten. Heideggers Deutung der Kunst, museologisch gelesen
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 34)
2009 - 132 S.
ISBN:
978-3-932512-59-9
12,00 Euro
TVV-Mitglieder: 7,80 Euro
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Inhalt:
Zentrale Begriffe der aktuellen museumstheoretischen Diskussion über das Aussage- und Anmutungspotential authentischer Exponate korrespondieren mit Martin Heideggers Überlegungen zum „Ursprung des Kunstwerks“. Die vorliegende Abhandlung geht diesen Denkbeziehungen nach. Sie erörtert hierbei sowohl unseren Alltagsbezug zum Gegenständlichen als auch die Veränderung der Dinge im Zuge ihrer Musealisierung: Jenseits gewohnter Gebrauchszusammenhänge, als Bestandteile bewusst arrangierter Raumkonstellationen, bestechen sie den Betrachter durch ein Oszillieren zwischen Nähe und Ferne, Vertrautem und Fremdem, Sinn und Präsenz – das Stillgestellte zeitigt dynamische Wirkungen. |

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Claudia Eisenrieder: Arrangierte Autonomie? Über Eheerfahrungen von Migrantinnen türkischer Herkunft
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 33)
2009 - 165 S. : Ill.
ISBN:
978-3-932512-52-0
14,00 Euro
TVV-Mitglieder: 9.10 Euro
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Inhalt:
Dort Zwangsheirat und arrangierte Heirat, hier Liebesheirat – so lautet eine beliebte Grenzziehung zwischen islamischen Zuwanderern und deutscher Mehrheitsbevölkerung.
Die vorliegende Arbeit untersucht exemplarisch vier Partnerschaften von Migrantinnen, die durch unterschiedliche Muster der Eheanbahnung zustande kamen. Zu Wort kommen zwei Frauen, die als Heiratsmigrantinnen aus der Türkei in ein schwäbisches Dorf kamen, und zwei Töchter türkischer Arbeitsmigranten, die mit Männern aus dem Herkunftsland verheiratet sind. Die Autorin fragt, welche Erfahrungen sie in ihren Ehen gemacht haben und welche Vorstellungen von Autonomie und Abhängigkeit ihr Denken und Handeln leiten. In der ethnographischen Nahsicht lösen sich die Schlagwörter und die ethno-zentrierten Erklärungsmodelle auf. |

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Sarah Kubin: Ritual der Individualisten. Eine ethnographische Studie zum Wandel des katholischen Gottesdienstes
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 32)
2009 - 195 S. : Ill.
ISBN:
978-3-932512-51-3
15,50 Euro
TVV-Mitglieder: 10,08 Euro
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Inhalt:
"Ritual der Individualisten" – ein provozierender Titel. Geht es in einem religiösen Ritual doch eigentlich um die kollektive Erfahrung, ja sogar um ein Aufgehen des Einzelnen in der Ritualgemeinschaft.
Aber die vorliegende Untersuchung zeigt: Im heutigen katholischen Sonntagsgottesdienst spielen individuelle Vorstellungen von einem gelungenen Ritual eine wichtige Rolle – sowohl auf Seiten der Gottesdienstbesucher als auch auf der Seite der zelebrierenden Priester. Werden die vielfältigen Erwartungen der Besucher nicht erfüllt, bleiben sie weg oder wechseln die Gemeinde. Entsprechen die rituellen Vorgaben nicht der persönlichen Sichtweise der Priester, werden Einzelheiten durchaus auch abgeändert.
Die ethnographische Studie der Kulturwissenschaftlerin Sarah Kubin beschreibt Gottesdienst-Situation und -Erleben in drei Stuttgarter Kirchengemeinden. Dabei arbeitet sie heraus, welch vielschichtiges Unterfangen diese kirchliche Zentralveranstaltung Sonntag für Sonntag ist. Die Arbeit stellt keinen Ratgeber für Priester und Gemeindemitglieder dar; sie gibt Denkanstöße und schärft den Blick auf das "eigene" Ritual. |

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Kaspar Maase (Hg.): Tü amo! Italienisches im deutschen Alltag. Eine Tübinger Lokalstudie
2009 - 247 S. : Ill.
ISBN
978-3-932512-57-5
24,00 Euro
TVV-Mitglieder:
15,60 Euro
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Inhalt:
„Darf’s noch ein Espresso nach dem Essen sein?“ – Diese Frage wird einem schon lange nicht mehr nur beim Italiener gestellt. Wir trinken Latte Macchiato statt Milchkaffee und tragen Schuhe von Mailänder Designermarken. Im deutschen Alltag wird italienische Kultur gesucht, gefunden und erfunden. In puncto Lebensstil will man heute möglichst italienisch wirken – nicht mehr möglichst pariserisch oder amerikanisch.
Die Deutschen werden, wie die Italiener, immer mehr zu Weltbürgern; sie gemeinden ehemals Fernes und Fremdes ein, mischen es mit dem Gewohnten und veralltäglichen es. Doch zugleich halten sie auf geradezu romantische Weise fest an dem Wunsch, mit Italienischem Leichtigkeit, Schönheit und Genuss in ihr Leben zu holen. |

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Richard Reininghaus: Die hausgemachte Religion. Kommunikation und Identitätsarbeit in
Hauskreisen
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 108)
2009 - 358 S.
ISBN
978-3-932512-56-8
23,00 Euro
TVV-Mitglieder:
14,95 Euro
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Inhalt:
Mit der „hausgemachten Religion“ wird ein relativ junges
Kulturmuster popularer protestantischer Frömmigkeit vorgestellt. Die
Studie befasst sich mit Hauskreisen, in denen, gegenläufig zu einem
allgemeinen Bedeutungsverlust kirchlicher Aktivitäten und zunehmender
Individualisierung, eine neue Form religionsbezogener Gruppenbildung
praktiziert wird: In der Besprechung tradierter Texte verständigen
sich die Beteiligten über ihren gemeinsamen Glauben. Die Praxis
dieser „Religion als Kommunikation“ wird in der vorliegenden
Arbeit mit ethnographischen Methoden dargestellt und interpretiert. |

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Matthias Röhrs: I Tedeschi. Das Bild der Deutschen in italienischen Kriegserinnerungen
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen
; 107)
2009 - 583 S. : Ill.
ISBN
978-3-932512-55-1
34,00 Euro
TVV-Mitglieder:
22,10 Euro
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Inhalt:
Das italienische Deutschenbild ist nachhaltig von der Erinnerung an
die deutsche Besatzung 1943–1945 geprägt. Die vorliegende Studie
befasst sich, auf Interviews mit Zeitzeugen und Archivmaterial
gestützt, mit Ursprung und Entwicklung des Bildes von den deutschen
Besatzern. Sie stellt dabei dem kollektiven das individuelle
Gedächtnis gegenüber, wie es sich in den Erinnerungen ehemaliger
Partisanen und KZ-Häftlinge widerspiegelt. Es zeigt sich, dass gerade
die Gegner und Opfer der Deutschen weitaus differenzierter über diese
urteilen, als man ihnen gemeinhin zuschreibt. Nicht zuletzt sind es
die Erinnerungen an einzelne Wehrmachtsdeserteure und deutsche
Partisanen in der Resistenza, die ein Aufbrechen ethnischer
Feindbilder zulassen. |

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Downloads vergriffener Bände
Christian Marchetti: Dreißig werden. Ethnographische Erkundungen an einer Altersschwelle, 2005
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität
Tübingen ; 28)
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Gudrun König (Hrsg.): Alltagsdinge. Erkundungen der materiellen Kultur , 2005
(Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen ; 27)
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Schwabenbilder. Zur Konstruktion eines Regionalcharakters
Ausstellungsband zu einem Studienprojekt 1997 unter der Leitung
von Utz Jeggle
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Utz Jeggle (Hrsg.): Feldforschung. Qualitative Methoden in der
Kulturanalyse, 1984
(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität
Tübingen ; 62)
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